Wolfgang Amadeus Mozart
COSÌ FAN TUTTE - Dorabella
Wien / Theater an der Wien / 1994

© Kurier, 1. November 1994, Franz Endler

... Die genarrten Schwestern Barbara Frittoli und Vesselina Kasarova sind in diesem Rahmen auch nach unseren allerhöchsten Massstäben ganz herrlich Fiordiligi und Dorabella, ...

© Oberösterreichische Nachrichten, 2. November 1994, Seite 16, Walter Beyer

... Zauberhaft das Paar Vesselina Kasarova und Boje Skovhus als Dorabella und Guglielmo. ...

© Süddeutsche Zeitung, 5./6. November 1994, Seite 31, Otto F. Baer

... Da tritt Barbara Frittoli als draufgängerische Fiordiligi neben die aparte Vesselina Kasarova, ...

© Wiener Zeitung, 1. November 1994, Seite 4, Christian Heindl

... Barbara Frittoli und Vesselina Kasarova geben das Schwesternpaar Fiordiligi und Dorabella heuchlerisch leidend und stimmlich makellos, ...

© Welt am Sonntag, 6. November 1994, Seite 66, Paul Kruntorad

... Und die Namen der Starbesetzung imponieren schon beim Lesen: Barbara Frittoli und Vesselina Kasarova als Schwestern Fiordiligi und Dorabella, Boje Skovhus und Michael Schade als deren Liebhaber Guglielmo und Ferrando, Cecilia Bartoli als Kammerzofe Despina und Alessandro Corbelli als Don Alfonso, der Philosoph, der gegen die Treue der Frauen wettet und gewinnt. Sie alle sind noch jung, haben sich in den letzten Jahren ihren Starruhm erworben, und sie halten ihre Form. So bald wird man in dieser musikalischen Qualität die dritte der Mozart-Opern, für die Lorenzo da Ponte das Libretto geschrieben hat, nicht hören. ...

© Tiroler Tageszeitung, 2. November 1994, Seite 6, Rainer Lepuschitz

... Die Sänger komplettieren diese ideale Mozart-Produktion: Barbara Frittoli und Vesselina Kasarova als zunächst heroinisch um ihre Treue kämpfende und später berührend weich werdende Schwestern Fiordiligi und Dorabella; ...

© Neue Zürcher Zeitung, 4.11.1994, Seite 34, Marianne Zelger-Vogt

... ziehen die Linien kraftvoll aus, mit beträchtlichem dramatischem Potential, aber ohne viele Zwischentöne und Nuancen. Diese sind die Domäne von Vesselina Kasarova, deren subtile Phrasierungs- und Modulierungskunst im Verein mit ihrem exquisiten Timbre ein Dorabella-Porträt ohne jede Leerstelle erstehen lässt.

© Opernglas, Dezember 1994, Seite 21 - 22, Peter Blaha

... Eine zauberhafte Dorabella war Vesselina Kasarova, die ihre Partie mit grosser Musikalität, beschwingt im Ausdruck und auch mit sehr vielen stimmlichen Farben gesungen hat. ...


Wolfgang Amadeus Mozart
COSÌ FAN TUTTE - Dorabella
Zürich / Opernhaus / 1995

© Neue Zürcher Zeitung, 9. Oktober 1995, Seite 23, Marianne Zelger-Vogt

... Doch der Glücksfall der Inszenierung war Vesselina Kasarova. Bereits zu Beginn ihres Zürcher Engagements hatte sie in einer Mozart-Partie, als Annio in "La clemenza di Tito", Aufsehen erregt. Jetzt stellte sie sich in einer der grossen Mozart-Rollen vor, die seither dazugekommen sind: als eine Dorabella von makelloser Intonation und eminenter Musikalität, ebenmässig in allen Lagen und zugleich voller subtiler Ausdrucks- und Farbnuancen, überaus präsent auch als Darstellerin. ...


Wolfgang Amadeus Mozart
COSÌ FAN TUTTE - Dorabella
Salzburg / Salzburger Festspiele / 2000

© orpheus, November 2000, Seite 67f., Bernd Hoppe

... Geradezu ideal mischte sich ihre Stimme mit Vesselina Kasarovas fruchtigem, sinnlich vibrierendem Mezzo in den Duetten. Zum zweiten („Ah, che tutta in un momento) senken sich Lianen und Orchideen aus dem Schnürboden herab; hinten öffnet sich ein paradiesischer Garten mit Riesenblüten in vaginalen oder kondomartigen Formen; zum dritten („Prenderò") gibt es für die im Bett Liegenden Anschauungsunterricht auf der Schultafel: „Eine Frau muss wissen, wo der Teufel den Schwanz hat" ... Für „Ah! Scostati/Smanie implacabili" hat die Kasarova schon für das Rezitativ eine Vielzahl von Farben zur Verfügung und stattet die Arie mit bebender Leidenschaft und raffinierter Phrasierung aus. Im wunderbaren Kontrast dazu steht das kokette „E amore un ladroncello" - inszeniert als Übungsstunde an der Ballettstange im Hochzeitskleid aus Tüll, aber hinreissend delikat und pointiert gesungen. Ein Genuss auch Dorabellas grosses Duett mit Guglielmo, den Simon Keenlyside mit betörend virilem Bariton gibt. ...

© Opera, November 2000, Seite 1344, Richard Fairman

... The two sisters were immaculately sung by Karita Mattila as Fiordiligi and Vesselina Kasarova as Dorabella, the latter rapidly becoming opera's most spellbinding young singer. ...

© Opernglas, Oktober 2000, Seite 16, H. Walter

... Ähnliche Superlative gilt es auch bei Vesselina Kasarova zu vermelden, die als Dorabella agil und geschmeidig wie eine Katze durch Mozarts Melodien schleicht, die bruchlosen Registerwechsel, das goldene Mezzotimbre, das so apart mit dem hellen Timbre der Mattila kontrastiert. Ihre Mimik und gestalterische Durchdringung, bescherten musikalische Glücksgefühle von ungeahnter Intensität. ...

© Opernwelt, September/Oktober 2000, Seite 14 - 15, Bernd Feuchtner

... Zum Triumph wurden die Aufführungen vor allem für vier überragende Sängerinnen: Deborah Polaski in der Doppelrolle von Kassandra und Dido, Susan Graham als Iphigenie, sowie Karita Mattila und Vesselina Kasarova in «Così fan tutte».

... Wie viel weicher und vertrauensseliger ist doch Vesselina Kasarovas Dorabella, wie aufgeschlossen für neue Erfahrungen - und dennoch wie verletzlich! Wie warm klingt diese Stimme, wie sympathisch ist dieses Timbre! Und welche waghalsigen Koloraturen werden von den beiden Damen bei all der liebevoll ausgeführten Darstellung gefährlicher Situationen absolviert! ...

© Münchner Merkur, 31. Juli 2000, Seite 14, Gabriele Luster

... Zum Glück kann Zagrosek auf eine junge, homogene Sängercrew bauen. Speziell die Damen verbreiten Wohlklang pur. Karita Mattilas Sopran durchmisst die Abgründe der Fiordiligi souverän und entfaltet sich in der Höhe zur vollen Blüte. Vesselina Kasarova verströmt ihren warmen Mezzo stilsicher in den geschmeidigen Phrasierungen der Dorabella. ...

© tz, Münchner Tageszeitung, 31. Juli 2000, Seite 16, Matthias Bieber

... Ein einladendes Polster für eine überzeugende Sänger-Riege mit leichten Vorteilen für die Damen. Ausdrucksstark und leidensfähig Karita Mattila (Fiordiligi) und Vesselina Kasarova (Dorabella), erstere mit mehr Glut, letztere mit mehr Sinnlichkeit - wie es sich für die Rollen gehört. ...

© Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. Juli 2000, Seite 43, Gerhard R. Koch

... Das Ensemble, vielfältigst gefordert, agiert vokal wie szenisch packend, widerlegt die These, dass extreme Regie das Singen beeinträchtige. Im Gegenteil: Karita Mattilas Fiordiligi kam in Habitus, Koloratur, Pathos und Entrückung dem Ideal nahe. Die Dorabella-Partie ist nicht ganz so dankbar, doch Vesselina Kasarova sang mit Verzweiflungsfuror und Finessen-Eleganz gleichermassen. ...

© Krone, 31. Juli 2000, Seite 23, Karlheinz Roschitz

... Jubel gab's für die Besetzung: Karita Mattila ist eine strahlende dramatische Fiordiligi, berückend im Timbre, warmherzig im Ausdruck, edel als Figur; Vesselina Kasarova flattert als freche Anstifterin Dorabella mit schönem Mezzotimbre durch die Szene; ...

© SVZ, Salzburger Volkszeitung, 31. Juli 2000, Seite 9, Ernst P. Strobl

... Die Besetzung mit Karita Mattila und Vesselina Kasarova als die beiden per Partnertausch hereingelegten Schwestern Fiordiligi und Dorabella sowie Maria Bayo als umtriebige Despina war luxuriös, auch das Herren-Trio mit Franz Hawlata als zynischer Philosoph Don Alfonso und Rainer Trost und Simon Keenlyside als die beiden Wettkumpane Ferrando und Guglielmo sangen erstklassig. Sie wurden dafür auch reichlich bejubelt. ...

© Die Presse, 31. Juli 2000, Seite 22, Gerhard Kramer

... Vesselina Kasarova eine Dorabella mit stählerner Attacke ihres aparten Mezzos; ...

© Wiener Zeitung, 31. Juli 2000, Seite 9, Manfred A. Schmid

... die Mezzosopranistin Vesselina Kasarova bezaubert als Dorabella mit einschmeichelnden, zum Herzen gehenden Tönen. Wankelmütig mögen sie beide ja sein - und um ihre Unbeständigkeit in der Zuneigung zu erweisen, dazu ist die Handlung schliesslich da -, doch wenn man sie singen hört, dann möchte man an der Aufrichtigkeit ihrer jeweiligen Gefühle nicht zweifeln ...

© Oberösterreichische Nachrichten, 31. Juli 2000, Seite 7, Gerhard Ritschel

... Also, die Musik. Schwer zu beurteilen bei diesem Jahrmarkt. Herausragend die Fiordiligi von Karita Mattila und die Dorabella von Vesselina Kasarova. Sie haben sichtlich unter der Regie gelitten, aber wunderbar gesungen. Ausserdem fügen sich beide Stimmen so nahtlos ineinander wie in keiner der Besetzungen der letzten dreissig Jahre. Eine Wärme, eine Mädchenhaftigkeit, eine Melodiosität von berückender Schönheit. Die Mattila mit Leichtigkeit im Ansatz und in den Höhen, die Kasarova mit einem Timbre wie der Schatten des Soprans. Jubel. ...

© Salzburger Nachrichten, 31. Juli 2000, Seite 9, Karl Harb

... Zwischen Fliegenpilzen und stolzen Gockeln finden sich nach der Serenade Guglielmo und Dorabella schnell. Simon Keelyside, juvenil und mit einem weich fliessenden Bariton, und Vesselina Kasarova singen das Duett „Il cuore vi dono" ruhevoll, zärtlich, schon ganz herzinniglich. ... Dorabella (die Kasarova hat wirklich alle Töne und Zwischen-Töne und noch viel mehr für sie) hat schon einmal vorsorglich einen (Hochzeits-?)Tüll angelegt, wenn sie keck vom „Dieb Amor" singt. ...

© Die Welt, 31. Juli 2000, Seite 31, Manuel Brug

... Mit dorthin nimmt uns ein Sextett von traumschönen Stimmen und deren stimmig agierenden Besitzern, wie es sich harmonischer, feiner abgeglichen in Timbre und Temperament heute nirgends auf der Welt besetzen lässt: ...Vesselina Kasarovas Dorabella ist, langsam gehen einem für diese wundervolle Sängerin die Superlative aus, Frau und Ton gewordene Emotion, die bebt und schwebt, im Ballettröckchen für den launischen Amor Aufwärmübungen macht und ihr schönes Jünglingsbild gegen ein Jahrmarktsherz tauscht. ...

© Neue Zürcher Zeitung (internationale Ausgabe), 31. Juli 2000, Seite 20, Marianne Zelger-Vogt

... Eine Kategorie für sich aber stellt Vesselina Kasarova als Dorabella dar. Sie spielt mit vollem gestischen Einsatz Neuenfels, aber sie singt Mozart, mit schillernden Farben, dramatisch vibrierenden, dann wieder unendlich zarten Tönen. Auch wenn Neuenfels die Figuren als nummerier- und maskierbare «Begriffspersonen» versteht: Hier begegnet man einer fühlenden Seele. ...


Wolfgang Amadeus Mozart
COSÌ FAN TUTTE - Dorabella
Salzburg / Salzburger Festspiele / 2001

© Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. August 2001, Seite 41, Eleonore Büning

... Natale de Carolis singt anstelle von Simon Keenlyside den Guglielmo mit heldischem Timbre und einer in Bann schlagenden darstellerischen Präsenz, über die sonst nur noch Vesselina Kasarova verfügt. Deren Dorabella ist die eindeutig stärkere Schwester: Eine glühendere und technisch versiertere Mozart-Sängerin ist derzeit schwerlich sonst zu finden. ...

© Süddeutsche Zeitung, 6. August 2001, Seite 14, Wolfgang Schreiber

... Opera buffa, heiteres Stück? Mitnichten. Mozarts Schmerzensoper vielmehr, randvoll mit Tiefsinn, Traum und Leidensüberschwang. Vielleicht vollkommen musikalisch verkörpert in der Dorabella der wunderbaren Vesselina Kasarova. Die krümmt sich in der gefährlich Elektra-nahen Arie („Smanie implacabili") vor Qual, bricht zusammen vor Seelenpein beim Abschied, während ihr makellos artikulierter Mezzosopran bebende Spannung und Schönheit miteinander vereint. Das ist nicht die Dorabella der Konvention, draufgängerisch und ein wenig trampelig, sondern ein komplexes Wesen. ...

© Münchner Merkur, 6. August 2001, Seite 16, Jan Schleusener

... Die emotionale Tiefenschärfe eines Claudio Abbado erreicht er nicht. Diesen Part übernimmt die faszinierend präsente, im klanglich Fahlen wie im Melodiös-Kantablen gleichermassen beheimatete Vesselina Kasarova (Dorabella). ...

© tz, Münchner Tageszeitung, 6. August 2001, Seite 16, Thomas Willmann

Salzburger Festspiele: Vesselina Kasarova überstrahlt ihre Mitsänger in Hans Neuenfels' „Così fan tutte"

... Bei der Wiederaufnahme der Neuenfels-Inszenierung (die zu Unrecht neuerlich auch manchen Buhruf erntete) erschienen die beiden Neuzugänge nicht von allein im besten Licht: Das geschah nur dann, wenn sie Vesselina Kasarova als Partnerin etwas vom warmen, klaren Schein der Dorabella abbekommen liess. ... Erst im Duett mit der Dame konnte de Carolis seine angenehme Stimme, der besonders die sanften, wehmütigen Töne lagen, so recht zur Geltung bringen. Und auch Catherine Naglestad, obgleich als Fiordiligi lautstark gefeiert, glänzte am schönsten im Zusammenklang mit Kasarova, wo die Stimmen zu berückender schwesterlicher Eintracht fanden. ...

© Die Presse, 6. August 2001, Seite 20, Gerhard Kramer

... Unveränderlich herrlich wie bereits gehört: Vesselina Kasarova als Dorabella und Maria Bayo als Despina. ...

© Wiener Zeitung, 6. August 2001, Seite 9, Heinz Pribil

... Und schliesslich ist eine Besetzung aufgeboten, die einfach keine Wünsche offen lässt, ein echtes Mozart-Ensemble der Sonderklasse. Catherine Naglestad (Fiordiligi) und Vesselina Kasarova (Dorabella) sind ein Glücksfall. ...

© Der Standard, 6. August 2001, Seite 21, Ljubiša Tošić

... Und sie alle werden von Soldaten mit Hühnerköpfen und Frau gewordenen Pilzen umgarnt: Vesselina Kasarova (Dorabella), die vorzüglich singt; ...