Jacques Offenbach
LA BELLE HÉLÈNE - Hélène
Zürich / Opernhaus / 1994

© Neue Zürcher Zeitung, 30. Mai 1994, Seite 17, Peter Hagmann

... Das hellste Licht fällt aber auf Deon van der Walt, der den Pâris stimmlich gelöst und darstellerisch souverän gibt, und Vesselina Kasarova, die nicht nur den enormen Stimmumfang ihrer Partie ohne Anstrengung meistert, sondern sich auch überaus sinnlich zwischen raffiniertem Flirt und aufflammender Liebe bewegt. ...

© Der Bund, 30. Mai 1994, Seite 5, Martin Etter

... Ovationen nicht zuletzt für das Ensemble - für die äusserlich an die junge Jeanne Moreau erinnernde, überaus attraktive und vokal hinreissende Vesselina Kasarova in der Titelrolle, ...

© Tribune de Genève, 30. Mai 1994, Seite 37, Dominique Chouet

... Belle au moins autant que le fut Hélène, Vesselina Kasarova joue avec gourmandise du grain velouté de son mezzo doré. ...

© Luzerner Neueste Nachrichten, 30. Mai 1994, Seite 19, Urs Mattenberger

... Vesselina Kasarova wertet mit farbenreichem Mezzosopran das blonde Dummerchen Hélène zur vokal schillernden Hauptattraktion nicht nur der lüsternen Griechen, sondern des ganzen Abends auf. In ihrer grossartigen zwischen falschen Gefühlen chargierenden Charakterisierungskunst bleibt sie unerreicht, ...

© Tages-Anzeiger, 30. Mai 1994, Seite 12, Mario Gerteis

... Vesselina Kasarova, mit langen blonden Haaren fast eine Hollywood-Diva (flammendes Rot hält ihr Kostümier Castelbajac zu), hat sinnliche Genüsse fürs Auge wie fürs Ohr anzubieten. ...

© AZ, Münchner Abendzeitung, 31. Mai 1994, Roland Schmidt

... Oder Helena, die Königin von Sparta. Vesselina Kasarova ist eine Idealbesetzung. Als üppige Wasserstoff-Blondine aufgeputzt, scheint sie vor Zwiespälten zu bersten. Ein scheues Luder, ein Wildfang mit Manieren, eine Femme fatale, bei der immer die Lust am Laster siegt. Wunderbar wie sie die hohen Töne schmachtend ausschmückt, abrupt in tiefe Lagen fällt und mit dem Orgelton ihres dunklen Timbres ein ganzes Heer von Gänsehäuten verursacht. ...

© Der Zürcher Oberländer, 30. Mai 1994, Seite 21, Sibylle Ehrismann

... Mit welcher Sicherheit daneben Vesselina Kasarova mit Helenas Naivität und deren Machtbewusstsein jonglierte, wie natürlich sie ihre Liebesseufzer in schwierige Koloraturen einhauchte, mit welcher musikalischer Präsenz sie ihre Figur ins Zentrum stellte, ist unvergleichlich. ...

© Zürichsee-Zeitung, 30. Mai 1994, Seite 10, Nick Liebmann

... Begeisternde, höchst differenzierte sängerische Leistungen erbringen die beiden Hauptdarsteller Vesselina Kasarova als Hélène und Deon van der Walt als Pâris. Die Partien fordern die Darsteller bis aufs Äusserste, sind sowohl technisch wie auch ausdrucksmässig gespickt mit Schwierigkeiten, welche die Bulgarin und den Südafrikaner in keiner Weise zu beeindrucken scheinen. ...

© Basler Zeitung, 30. Mai 1994, Seite 35, Martina Wohlthat

... Glück hat die Zürcher Inszenierung mit Vesselina Kasarova als einer schönen Hélène, die mit WItz und der sinnlichen Mezzostimme des domestizierten Vamps begabt ist. ...

© Die Welt, 30. Mai 1994, Seite 10, SH

... Doch darum kümmerten sich durchaus erfolgreich die Sänger, allen voran Deon van der Walt als stimmgewaltiger Pâris und die temperamentvolle Vesselina Kasarova in der Titelrolle, deren Sopran vor allem in der Tiefe selten schöne Leuchtkraft besitzt. ...